Wozu dient der Lehrgang?

  • Ein Lehrgang zur Vorbereitung auf die staatliche Fischerprüfung ist gesetzlich vorgeschrieben und soll angehende Angler mit den Prüfungsthemen vertraut machen
  • Ziel des Unterrichts ist nicht das sture Auswendiglernen der 750 Prüfungsfragen, sondern vielmehr soll den Teilnehmern Grundlagen für das Verständnis ökologischer Zusammenhänge im und am Gewässer, die Vielfalt, Eigenarten und Erkennungsmerkmale unterschiedlichen Fischfamilien, gesetzliche Rahmenbedingungen für das Angeln und das korrekte Verhalten im Umgang mit dem Fang vermittelt werden
  • In Rheinland-Pfalz wird der Vorbereitungslehrgang als Präsenzkurs und seit Kurzem auch als Online-Kurs angeboten und anerkannt
  • Der Unterricht in Präsenzform wird von qualifizierten Ausbildern aus Vereinen oder Verbänden geleitet
  • Die eigentliche Prüfung wird von der Unteren Fischereibehörde der Kreisverwaltung und dem Prüfungsausschuss abgenommen
  • Für die Prüfungen sind seit 2021 landeseinheitlich bis zu vier Prüfungstermine pro Jahr vorgesehen; jeweils am ersten Freitag der Monate März. Juni, September und Dezember

Welchen Umfang hat der Vorbereitungslehrgang?

  • Unterrichtet werden die fünf Fach- bzw. Prüfungsgebiete Allgemeine (1) und Spezielle Fischkunde (2), Gewässerkunde (3), Gerätekunde (4) sowie Natur- und Tierschutz & Gesetzeskunde (5)
  • Für die Zulassung zur Prüfung muss jeder Teilnehmer neben dem eher theoretischen Teil den Nachweis einer mehrstündigen praktischen Unterweisung erbringen; hierzu führt der Landesfischereiverband abschließend einen Praxistag (6) am Gewässer durch
  • Der Unterricht findet am Wochenende in den Schulungszentren statt und dauert je nach Fachgebiet zwischen 5 und 6 Stunden
  • Es besteht die Pflicht zur Anwesenheit (Liste); Fehlzeiten wegen Krankheit oder andere Verhinderungsgründe für die Teilnahme am Unterricht gelten als nicht anwesend

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